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Die Interpersonelle und erlebnistherapeutische Ergotherapie

ist die Schnittstelle zwischen der interpersonellen Psychotherapie und der interaktionellen Ergotherapie. Die IPT konzeptualisiert Depression als multifaktoriell bedingte, psychiatrische Erkrankung (medical model), die sich stets in einem interpersonellen Kontext entwickelt. Die therapeutische Arbeit setzt deswegen an den aktuellen Lebensbezügen des Betroffenen an, die im Zusammenhang zur depressiven Episode stehen (z.B. Partnerschaftskonflikt, Rollenveränderung im Rahmen von Mutterschaft, Arbeitslosigkeit, Erkrankungen oder Pflege eines Angehörigen etc).

Interaktionelle Methode mittels Sozialen Kompetenzübungen

Ressourcenarbeit

Kompetenzzentrierte Methode

Ausdruckszentrierte Methode

Selbsterfahrung

Interkulturelle Arbeit

Die Therapie

Die therapeutische Arbeit findet im Hier und Jetzt statt. Dem Patienten soll geholfen werden, neben der emotionalen Bearbeitung der interpersonellen Probleme auch die nötigen sozialen Fertigkeiten zur Bewältigung der Schwierigkeiten zu entwickeln, während gleichzeitig gezielt an der Reduzierung der depressiven Symptomatik gearbeitet wird.

Nur wie den Patienten dazu bewegen, eigene Ursachen von Probleme zu entdecken, Ressourcen zu erkennen und Ziele in die Tat umzusetzen?

ipetE hilft Ihnen als Therapeut die multimodalen (ausdruckszentriert, kompetenzzentrierten und interaktionellen) Methoden, mittels unterschiedlichen Materialien, Spielen und Interventionen, in der Praxis umzusetzen, um so den Klienten bestmöglich zu begleiten, Hilfestellungen zu bieten, zu unterstützen und zu fördern.

Die ipetE-Fortbildung

Schwerpunkt ist unter anderem das Vermitteln der klientenzentrierten Gesprächsführung, im Kontext der jeweiligen Themen des Patienten, um so seine Introspektionsfähigkeit zu fördern und eigene Ideen zur Problemlösung seiner aktuellen Lage zu entwickeln, ohne dass Interpretationen durch den Therapeuten erfolgen.

Inhalte:

  • Konzeptvermittlung und -erwerb, um ipet E in verschiedenen Therapiesettings durchzuführen
  • kennenlernen und ausprobieren der Materialien, Spiele und Intervention, in Form der Selbsterfahrung
  • eigene therapeutische Haltung, Anleitung und Reflexion werden erprobt
  • Konzepterstellung für das eigene Setting

Standort

Die Vogelsbergklinik als Veranstaltungsort dieser Fortbildung liegt zentral in Hessen und ist über den ICE-Bahnhof Fulda sowie die Autobahnen 5 und 7 aus allen Richtungen gut erreichbar.

Referenten:Katharina Dauselt, Eva Marie Ziegenhain
Termine17.–18.04.2020
OrtVogelsbergklinik, 36355 Grebenhain
Kost und Logis sind möglich
Teilnehmer:6-10 Teilnehmer

 

Ihre Referenten

Katharina Dauselt

Abteilungsleitung Ergotherapie Akut/Reha

Fortbildungen:

  • Co. Therapeutin Schematherapie (ISST)
  • Biofeedbacktherapie – Roseneckklinik Chiemsee
  • Soziales Kompetenztraining (LWL Warstein)
  • Kurs DBT I – Basis I am AWP- Berlin
  • Imba (Miro GmbH)
  • Ida (Miro GmbH)
  • Managementseminar für leitende Therapeuten/innen
  • zertifizierte tiergestützte Therapie
  • Melba (Miro GmbH)
  • „Fit im Büro“, Arbeitplatzergonomie

Eva Marie Ziegenhain

staatl. anerk. Ergotherapeutin, stellvertretende Leitung

Fortbildungen:

  • TEK – Training emotionaler Kompetenzen (F. Niehues)
  • Biofeedbacktherapie – Roseneckklinik Chiemsee
  • Soziales Kompetenztraining (LWL Warstein)
  • Melba (Miro GmbH)
  • Ida (Miro GmbH)

Termine & Anmeldung

Die IpetE-Fortbildung wird ab dem Jahr 2020 offiziell über die DVE-Akademie (Deutscher Verband der Ergotherapeuten e.V.) angeboten.
Die diesjährige Fortbildung hätte von Freitag, 17. April 2020 bis Samstag, 18. April 2020 stattgefunden und wurde aufgrund der Corona-Pandemie abgesagt.
Der Nachholtermin wird schnellstmöglich bekannt gegeben.

Kontakt

ipetE
Frau Katharina Dauselt
Hermesberg 10
36103 Flieden

(01 75) 1 55 33 71
kontakt@ipete.info